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Kürschnerhaus und Telegraphenamt

Das Kürschnerhaus befand sich einst südlich neben der Frauenkirche. Unter der heutigen Bezeichnung Hauptmarkt 12 bestand dort seit 1468 ein Leder- bzw. Schuhhaus, welches 1473 in einen Neubau bei der Almosenmühle in der Hinteren Ledergasse umgesiedelt wurde.


Das bisherige Lederhaus wurde 1475 für die Belange der Kürschner hergerichtet, die dort ihre Waren feilboten. Da die Kürschnerei einer rückläufigen Tendenz unterlag, zogen später auch Barchent- und Leineweber in das Gebäude mit ein. Als diese Gewerbe fast ausgestorben waren und Nürnberg sich zu einer Industriemetropole entwickelte, musste das Gebäude weichen. Es wurde 1869 abgerissen – zu dieser Zeit sprach man nur noch vom ehemaligen Tuchhaus.

An seiner Stelle entstand 1871/72 ein, von Bernhard Solger geplanter, Neubau für das Telegraphenamt. Dieser Backsteinbau war umstritten und wurde in der Folgezeit mehrfach umgebaut. Eine befriedigende Lösung konnte aber nicht gefunden werden. Auch der Albrecht-Dürer-Verein nützte einige Räume für seine Ausstellungen. Ebenso waren in dem Gebäude seit 1891 verschiedene städtische Dienststellen untergebracht. Die Nähmaschinenhandlung Otto Runge hatte ihr Ladenlokal im Parterre, wie auf einer Fotografie von 1920 zu erkennen ist

Das Bauwerk ging gegen Ende des Zweiten Weltkriegs im Bombenhagel unter. Durch einen Grundstückstausch gelangte die Fläche in den Besitz einer Lebensmittelkette. Der durch das Unternehmen 1955/56 errichtete Nachkriegsbau orientiert sich wieder an die Umrisse des einstigen Kürschnerhauses. Noch heute befindet sich in dem Wohn- und Geschäftshaus ein Lebensmittelmarkt im Erdgeschoss.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: ANB, SLN

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