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Kunsthalle Nürnberg – Fränkische Galerie

Die Nürnberger Kunsthalle geht auf eine Initiative des damaligen Ersten Bürgermeisters Georg von Schuh zurück. Dieser wollte Nürnberger und fränkischen Künstlern eine eigene Ausstellungshalle stellen. Ebenso sollte der Albrecht-Dürer-Verein Ersatzräume erhalten.


Otto Seegy hatte bereits 1903, im Auftrag des damaligen Oberbürgermeisters von Schuh, Pläne für eine Kunstausstellungshalle im Renaissancestil eingereicht, die allerdings keinen Anklang fanden. Es wurde auch moniert, dass kein Wettbewerb ausgeschrieben worden war. Auf Anraten des Münchener Architekten Gabriel von Seidel reichten die Architekten Otto Seegy, Konradin Walther und Hans Pylipp ihre Arbeiten im Januar 1910 ein. Der zur Ausführung erkorene Entwurf stammte von Konradin Walther. Walther verstarb jedoch nach schwerer Krankheit, sodass Otto Seegy das Haus nach dessen Plänen fertig stellte. Nach erfolgten Baubeginn im Jahr 1912, konnte das als Fränkische Galerie bezeichnete Bauwerk am 12. Oktober 1913 eröffnet werden.

Der als "einfache Kunst-Ausstellungs-Halle" konzipierte Bau basiert auf einer Stiftung von Oskar und Elisabeth von Petri, die auch schon namhafte Summen für das Künstlerhaus und das Germanische Nationalmuseum spendeten. In einem Reiseführer aus dem Jahr 1955 heißt es zu dem Gebäude:

"In der 1913 von dem Nürnberger Ehrenbürger Geheimen Kommerzienrat Dr. Oskar von Petri gestifteten, im Krieg schwer beschädigten und inzwischen wieder aufgebauten >Fränkischen Galerie< am Marientor werden Werke Nürnberger und fränkischer lebender Künstler zur Schau gestellt, etwa aus der Zeit von 1880 an. ..."


In der ersten Ausstellung zeigten Mitglieder der Nürnberger Kunstgenossenschaft ihre Werke, welche bis dato im angrenzenden, 1905 errichteten, Künstlerhaus ausstellte. In der Folgezeit wurden auch Gemälde der 1920 gegründeten Städtischen Galerie gezeigt. Eine Abtrennung der einheimischen Künstler in einen eigenen Bereich wurde ab 1930 durch Oberbürgermeister Hermann Luppe veranlasst.

Die Fränkische Galerie wurde ab 1937 wieder für Wechselausstellungen genutzt. Verschiedene Künstlervereine wie "Der Kreis" oder "Die Hütte" nutzten die Kunsthalle für die Präsentation ihrer Arbeiten. Mehrmals im Jahr fanden dort auch Verkaufsausstellungen von einheimischen Künstlern statt.

Nach Beseitigung der kriegsbedingten Schäden hat sich die Fassade verändert. In der Nachkriegszeit wurden in dem Bau ab 1952, unter Federführung von Ludwig Grote, überregionale, zeitgenössische Kunstausstellungen gezeigt. Die Umbenennung in Kunsthalle Nürnberg erfolgte 1967. Unter dem damaligen Direktor Dietrich Mahlow fanden in Kunsthalle und Künstlerhaus bis 1971 überregional beachtete Ausstellungen, wie etwa die Nürnberger Biennalen, statt. Bis 1997 unterstand der Kunsthalle auch der Aufbau der städtischen Kunstsammlung (internationale zeitgenössische Kunst). Nach Beendigung der Sammlungstätigkeit wurde das Archiv an das Neue Museum übergeben.

Seit 1996 wird die Kunsthalle von dem Fördeverein "Contemporaries" unterstützt. Das Hauptaugenmerk der Institution konzentriert sich auf Wechselausstellungen deutscher und internationaler zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts, sowie deren Pflege und Förderung.


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Text: mw
Verwendete Literatur: AIN, NAN, SLN

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