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Nürnberg

Unschlitthaus (Nürnberg)

Das Unschlitthaus am Unschlittplatz wurde 1490/91 unter Leitung von Hans Beheim d. Ä. errichtet. Es ist auf dem verfüllten Stadtgraben der vorletzten Stadtbefestigung erbaut. Ursprünglich als Kornhaus konzipiert, erweiterte der städtische Rat 1532 seine Nutzung und brachte im Anwesen das Ochsen- und Unschlittamt unter. Die Aufgabe des Amtes bestand im Wesentlichen im Ankauf von Schlachtvieh. Meist wurden Rinder zu Tausenden aus Ungarn, Polen und Schlesien herbei geschafft. Dies geschah vor allem um finanzschwache Metzger gegenüber Großschlächtern zu stützen. Ab 1562/63 war im Unschlitthaus auch die Monopolverwaltung von Unschlitt* ansässig. Unschlitt wurde in Schmelzhütten außerhalb der Stadtmauern gewonnen und sehr unterschiedlich verarbeitet. Es diente zur Herstellung von Kerzen und Seifen, war aber auch als Schmierstoff sehr verbreitet.


Bei einer Länge von ca. 55 m ist das Haus im südlichen Teil zwei-, im nördlichen Bereich dreigeschossig. Das mächtige, viergeschossige Satteldach mit seinen Schleppgauben, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, wurde in der Nachkriegszeit erneuert. Der Hiserleinbrunnen an der Westseite des Gebäudes ist, nachdem er zeitweise entfernt worden war, 1974 wieder angebracht worden. Ursprünglich befand sich der Brunnen, an der heute noch erhaltenen Umfassungsmauer, am östlichen Teil des Unschlitthauses. Gegenwärtig beherbergt das Anwesen neben dem Leihhaus auch das Statistische Amt der Stadt Nürnberg.

*
Geschmolzener Rindertalg. Das Produkt wird durch das Schmelzen von Rind- oder Hammelschlachtteilen gewonnen


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Unschlitthaus
Unschlitthaus, Ostseite
Unschlitthaus
Giebelfront
Unschlitthaus
Unschltthaus, Westseite

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Text: mw
Fotos: mw
Verwendete Literatur: SLN

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