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Zucker-Bär – Nürnberger Lebkuchen- und Zuckerwarenfabrik

Bevor der Ulmer Konditor Karl Bär auf das Areal an der Rothenburger Straße Ecke Holzschuherstraße in Nürnberg übersiedelte, waren in diesem Anwesen die Isis-Werke ansässig. Diese wurden 1899 von Walter Scherf gegründet. Hergestellt wurden in der Metallwarenfabrik kunsthandwerkliche Zinngegenstände in Art des Jugendstils. Scherf kaufte die Entwürfe namhafter Künstler (Peter Behrens, Friedrich Adler) und setzte diese in Kunstgegenstände um, die zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen auf Weltausstellungen errangen. Nachdem andere Jugendstilmanufakturen bereits aufgeben mussten, produzierte Scherf, der seinen Betrieb 1906 in Isis-Werke umbenannte, bis zu Beginn des Ersten Weltkriegs weiter.


Mit Kriegsausbruch endete auch die Epoche des Nürnberger Jugendstils, sodass Karl Bär die Gebäude der in Konkurs gegangenen Isis-Werke erwerben konnte. Für den Zuckerbäcker war die Zeit der Neuausrichtung seiner Firma denkbar schlecht, als er 1913 das Areal übernahm. Lebensmittel waren rationiert und die beabsichtigte Herstellung von Süßigkeiten aller Art galt eher als Luxus. Deshalb produzierte Bär vorerst nur karamellisierte Gewürzmischungen, die auch ins Ausland abgesetzt wurden. Eine Begebenheit am Rande: E. Otto Schmidt (heute Lebkuchen-Schmidt) musste 1926 beim Zucker-Bär Lebkuchen für seinen Versandhandel nachkaufen, da sein Kontingent schnell abverkauft war.

Nach Kriegsende standen die Sterne für den Zucker-Bär dann günstiger. Nachdem die Rationierung aufgehoben war, begann man mit der Produktion von Lebkuchen, Schokoladenfiguren und Bonbons. Im Vergleich zur Konkurrenz der anderen Nürnberger Zuckerbäcker (Wicklein, E. Otto Schmidt, Schöller etc.) war die Firma Zucker-Bär eher ein sehr kleines Unternehmen. Karl Bär entwickelte aber Produkte für die er sich auch Patente eintragen ließ – Lakritze, im Volksmund liebevoll "Bärendreck" genannt. Besonders beliebt waren die sogenannten Eiskrauten und Patent-Walzenhasen.

Die Firma entwickelte sich bis zum Zweiten Weltkrieg sehr gut. Je nach Saison waren zwischen 70 und 170 Mitarbeiter in der Süßwarenfabrik beschäftigt, wobei jährlich knapp 4.000 Tonnen der verschiedensten Leckereien hergestellt wurden. Verkauft wurden die Produkte in den eigenen acht Filialen in Nürnberg, Würzburg und München, ebenso betrieb man einen Fabrikverkauf in der Rothenburger Straße.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Zucker-Bär-Gelände von Fliegerbomben stark in Mitleidenschaft gezogen, auch die firmeneigenen Verkaufsstellen blieben nicht verschont. Nach Kriegsende lief die Produktion langsam wieder an, nachdem man die Betriebsanlagen zunächst nur notdürftig repariert hatte. Karl Bär legte seinen Betrieb 1974 aus Altersgründen still, hoffte aber auf eine(n) Verpachtung/Verkauf an einen Mitbewerber. Den Maschinenpark aus den Jahren 1923 bis 1926 verpackte Bär sorgfältig in Plastikfolien. Eine Übernahme bzw. Verpachtung erlebte der Zuckerwarenfabrikant nicht mehr mit.

Sein Erbe Karl L. Bär plante die Erhaltung und Nutzung der Gebäude als Kultur- und Kommunikationszentrum. Trotz gesicherter Finanzierung, konnte das Projekt nicht realisiert werden. Für diese Umnutzung hätte Karl L. Bär mehrere 10.000 Mark an den Staat abführen müssen, Geld das der Erbe nicht besaß – leider. Sonst wäre uns heute (2008) wahrscheinlich der "Schandfleck" Zucker-Bär erspart geblieben.

Von dem einst prächtigen Anwesen, wie es auf einem Stich der Firmenansicht um 1920 zu erkennen ist, ist heutzutage nicht nichts mehr übrig. Die einstmals herrschaftliche Fabrikantenvilla ist stark heruntergekommen, auch die Reste der übrigen Fabrikanlagen wurden vandalisiert. Doch es gibt auch Lichtblicke. Da Karl Bär die Maschinen lobenswert eingemottet hatte und das Centrum Industriekultur 1983 auf den gut erhaltenen Maschinenpark aufmerksam wurde, konnte man sich mit den Erben einigen. Große Teile der Produktion der Zuckerwaren- und Lebkuchenfabrik wurden ins Museum Industriekultur (Nürnberg) verbracht und blieben uns somit erhalten. Amtlicherseits erlosch die Firma Zucker-Bär erst zum 31. Dezember 1984.

Zucker-Bär heute. Vergammelt, verwildert, vergessen. (September 2008)

Wie geht es weiter? Karl Valentin würde sagen: "Prognosen sind bekanntlich immer dann besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen." Wie bereits erwähnt ist das Areal der einstigen Traditionsfirma stark herunter gekommen. Allerlei Ungemach mussten die leer stehenden Gebäude in den letzten Jahren über sich ergehen lassen. Junkies gingen dort ein und aus, Graffiti-Schmierer trieben ihr Unwesen und von Partys mit offenem Lagerfeuer wird berichtet. Dem hat die Stadt jetzt einen Riegel vorgeschoben, die Löcher im Zaun wurden im Juli 2008 geschlossen. Warum nicht schon vor Jahren gehandelt wurde, bleibt ein Rätsel. Wahrscheinlich hat man sich auf den Eigentümer verlassen.

Zucker-Bär: "Pläne nur auf dem Papier schön", titelten am 9. April 2008 die Nürnberger Nachrichten (Stadtanzeiger Süd).

[Zitat]
(...) Zuletzt scheiterte die von der Stadt angestrebte Zwangsversteigerung des gesamten Areals der früheren Firma Zucker-Bär, weil es keinen verantwortlichen Ansprechpartner bei der offenbar insolventen Grundstückseigentümerin, der Bayerischen Beamten Selbsthilfe Versicherung mehr gab, dem man die gerichtliche Verfügung zustellen konnte."
[/Zitat]

Pläne für eine Umnutzung/Neubebauung gab es in den letzten Jahren mehrere. Ob die vom Bürgerverein St. Leonhard/Schweinau angestrebte Erhaltung der Fabrikantenvilla durchgesetzt werden kann ist fraglich. Investoren sind, und das ist legitim, an einer profitablen Umsetzung interessiert. Ob da die Erhaltung der denkmalgeschützten Villa in die Planungen einfließen bleibt abzuwarten. Bestes Beispiel ist der ehemalige Milchhof in Nürnberg. Die Denkmalschützer mussten zähneknirschend zusehen, wie der von Otto Ernst Schweizer geplante Vorbildbau dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Oben erwähntem Artikel ist auch zu entnehmen, dass im April 2008 eine erneute Bauvoranfrage auf dem Tisch von Baureferent Wolfgang Baumann lag. Danach sollen Einzelhandelsgeschäfte (1.500 qm) ein Getränkemarkt (500 qm) sowie Café, Bistro, Metzgerei und Büros entstehen, nebst vorbildgerecht sanierter Villa. Baumann dämpft aber den aufkeimenden Optimismus: "Denn Bauvoranfragen kann jeder einreichen. Dazu muss ihm noch nicht einmal das Grundstück gehören."

Am 13. Juni 2008 ein erneuter Artikel im Nürnberger Stadtanzeiger (Süd): "Zucker-Bär kommt jetzt unter den Hammer." Der Grund, das städtische Steueramt versucht ausstehende Steuerschulden und Erschließungskosten einzutreiben. Man spricht von einer sechsstelligen Summe, der Verkehrswert des Grundstücks wurde auf 1,2 bis 1,3 Millionen Euro festgesetzt. Das die Stadt noch Geld vom eingetragenen Eigentümer, der Bayerischen Beamten Selbsthilfe GmbH, bekommt ist eher unwahrscheinlich – die Gesellschaft wurde zuletzt nur noch von einem Notvorstand geleitet, der auf Anfragen seit längerem nicht reagierte.

Alexander Seebacher, Vorstand der Bayerischen Beamten Vorsorgeversicherung, die im Auftrag des Eigentümers Projektentwicklung in Sachen Zucker-Bär betrieb, sieht das Areal durchaus als Filetstück. Ein Discounter der vor zwei Jahren einen Lebensmittelmarkt errichten wollte, scheiterte an dem gültigen Bebauungsplan. Darin ist vorgesehen, dass dort vier- bis fünfgeschossige Gebäude mit Wohnungen und Gewerbe entstehen sollen. Das lasse sich aber mangels Nachfrage an dieser Stelle nicht realisieren, so Seebacher. Ferner sei die unter Denkmalschutz stehende Fabrikantenvilla ein Hindernis. "Ein Groschengrab ohne Ende, das eine sinnvolle und wirtschaftliche Vermarktung des Grundstücks blockiert", sagte der Projektentwickler. Auch mit der Parkplatzsituation wird es in Zukunft schwierig. Da der Zucker-Bär nah am U-Bahnhof Rothenburger Straße liegt, wollen die Verantwortlichen nur wenige Parkplätze genehmigen um nicht noch mehr Autoverkehr in die Stadt zu ziehen. Ein Manko für eventuelle Investoren für ein Ladenzentrum.

Bleibt zu hoffen, dass der einst so beliebten Zuckerwarenfabrik ein ähnliches Schicksal widerfährt wie dem einstigen "Schandfleck" Augustinerhof. Der wird derzeit dem Erdboden gleichgemacht und ab ca. Ende 2009 neu bebaut. Der Autor glaubt an eine Erhaltung der Zucker-Bär-Villa, man ist ja schließlich Optimist. Ob dieses Wunschdenken in Erfüllung geht, wird sich erst nach der Zwangsversteigerung zeigen, die voraussichtlich Ende 2008 stattfinden wird.

[Nachtrag, 15.09.2008]
"Endlich eine Nutzung beim Zucker-Bär-Grundstück", titelten die Nürnberger Nachrichten am 05.09.2008. Die langen Bemühungen der Stadt und des Bürgervereins St. Leonhard/Schweinau scheinen sich gelohnt zu haben. Da das eingeleitete Zwangsversteigerungsverfahren scheiterte, weil es niemanden gab dem man die Verfügung hätte zustellen können, wurde jetzt per Gerichtsbeschluss Rechtsanwalt Walter Hippel als Notgeschäftsführer für die Beamten-Selbsthilfe Versicherung eingesetzt.

An Interessenten scheint es laut Rechtsanwalt Hippel nicht zu mangeln. Es wird sogar über einen freien Verkauf nachgedacht. Erste Gespräche mit möglichen Investoren soll es bereits Anfang Oktober geben. Bleibt weiterhin abzuwarten ob das Ziel, die denkmalgeschützte Zucker-Bär-Villa zu erhalten, erreicht werden kann. Sollte der freie Verkauf scheiteren, könnte jetzt wenigsten die Zwangsversteigerung eingeleitet werden.

[Nachtrag, 21.10.2008]
"Glückliches Ende nach über 20 Jahren", titelte die Nürnberger Zeitung in der heutigen Ausgabe. Das Zucker-Bär-Areal könnte, dem Bericht zufolge, schon ab Mitte 2009 neu bebaut werden und sogar die Fabrikantenvilla hat gute Überlebenschancen.

Der Notgeschäftsführer, Rechtsanwalt Walter Hippel, steht momentan in Verhandlugen mit möglichen Investoren. Verkauft wird das Gelände aber erst, wenn der Boden auf eventuelle Altlasten unsersucht, und der Baumbestand überprüft wurde. Die Zucker-Bär-Villa wird zwar saniert, aber eine komplette Rekonstruktion wird es aus Kostengründen wahrscheinlich nicht geben. Für das markante Gebäude ist eine gastronomische Nutzung angedacht.

Nach derzeitigem Stand ist eine Blockrandbebauung mit Wohnungen und kleinem Einzelhandel vorgesehen. Ferner soll eine für die Öffentlichkeit zugängliche Grünfläche entstehen. Auch die Sichtachse zwischen Fabrikantenvilla und Villa Leon wird erhalten bleiben. Wenn die Bebauungskonzepte mit der Stadt abgestimmt sind und die Pläne für tragwürdig befunden werden, wird das Areal meistbietend versteigert. Der Immobilienentwickler, dessen Plan von der Stadt akzeptiert wurde und der am meisten bietet, erhält dann den Zuschlag.

[Nachtrag, 15.03.2010]
"Zucker-Bär Areal kommt im April unter den Hammer" titelten die Nürnberger Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 10.03.2010. Wie dem Bericht zu entnehmen ist, konnte für das Grundstück samt Villa kein Investor gefunden werden. Die zähen Verhandlungen sollen am Preis gescheitert sein. Jetzt steht im kommenden Monat die Zwangsversteigerung an. Die Stadt ist zuversichtlich, dass der mögliche Käufer die Auflagen befolgt und die denkmalgeschützte, marode Zucker-Bär Villa erhält. Baureferent Wolfgang Baumann gegenüber den NN: "Wer das kauft, weiß was von uns verlangt wird."

[Nachtrag, 14.04.2010]
Das Zucker-Bär Gelände hat einen neuen Besitzer. Am Montag, 12.04.2010, fand im Amtsgericht Nürnberg die angestrebte, zweite Zwangsversteigerung statt. Für die Hälfte des Verkehrswertes hat die P&P Gruppe Bayern das Areal für 655.000 Euro ersteigert. Als einziger Bieter erhielt das Neubau- und Sanierungsunternehmen aus Fürth den Zuschlag. P&P war schon vor der Zwangsversteigerung als möglicher Investor im Spiel. Es sollen auf der Fläche hauptsächlich Wohnungen entstehen. Auch für die Zucker-Bär-Villa zeichnet sich ein glückliches Ende ab, sie soll als zentraler Blickfang erhalten werden.


Hinweis in eigener Sache
Der Fotograf hat sich für die untenstehenden Aufnahmen um eine Fotogenehmigung beim damaligen Eigentümer bemüht. Leider ohne jegliche Antwort. Das die Besichtigung in einer "rechtlichen Grauzone" erfolgte, bitte ich zu entschuldigen.


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Zucker-Bär, Nürnberg
ZuckerBär
Nürnberg

Fabrikantenvilla
Fabrikantenvilla
Zucker-Bär
Villa Zucker-Bär
Fabrikantenvilla
von Osten
Ruinen der ehemaligen Produktion
Ruinen der ehemaligen Produktion
Ruinen der ehemaligen Produktion
Zucker-Bär nur noch Fassade
Heizhaus
Im Heizhaus

Gebäude neben der Fabrikantenvilla
Gebäude neben der Fabrikantenvilla
Produktionshalle
Ehemalige Produktionshalle
Transmission
Transmission

Zucker-Bär, Lager
Verfallen, vergammelt, verwildert
Reste der Backstraße
Reste der Backstraße

Schokoliermaschine
Schokoliermaschine

Lebkuchen-Backofen
Lebkuchen-Backofen

Schokolieranlage
Schokolieranlage
Zucker Bär
Maschine aus Dresden
Otto Hänsel
Dresden
Transmissionsrolle
Transmission


Backbleche
Die Backbleche haben ausgedient



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Verwendete Literatur: IKN, PBN, LUS, (NN/NZ wie angegeben)

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