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Fischersteg

Die beiden Fischerstege verbanden einstmals die Große und die Kleine Insel Schütt mit der Sebalder Stadtseite. Deshalb wurde die Kleine Insel Schütt, die längst nicht mehr existiert, als "zwischen den Stegen" bezeichnet.


Die ehemals östlich der vorletzten Stadtbefestigung gelegenen Fischerstege sind wahrscheinlich im 14. Jahrhundert entstanden. Beide Brücken waren, laut einem Plan von Paul Pfinzing aus dem Jahr 1592, überdachte Holzstege. Vermutlich auf Grund seiner baulichen Form bürgerte sich im 19. Jh. für die Überbrückung zwischen Großer und Kleiner Schütt der Name "Hoher Steg" ein. Direkt zwischen beiden Stegen lag ehemals das beliebte Gasthaus "Zur Pegnitz", in dem man auch übernachten konnte – Inselurlaub mitten in der Stadt. Das dies nicht immer idyllisch war, zeigte sich beim katastrophalen Hochwasser 1909, dass die Fischerstege mit sich riss. Die Feuerwehr musste in stundenlanger Arbeit 15 Personen aus dem einsturzgefährdeten Haus retten.

Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde nur eine Brücke wieder errichtet, weil man im Zuge der Hochwasserregulierung der Pegnitz die Kleine Insel Schütt dem Sebalder Ufer angliederte und den nördlichen Pegnitzarm zuschüttete. Unter der Überschrift "Die Kleine Insel Schütt wird Festland" war am 12. April 1958 in den Nürnberger Nachrichten zu lesen: "... Der alten Pegnitz wird ein Arm amputiert, denn in diesen Tagen wird der Teil des Flusslaufs zugeschüttet, der jahrelang die Kleine Insel Schütt bildete. ..."

Auch die Mühlenanlagen sind an dieser Stelle längst verschwunden. Heute verbindet der "Hohe Steg" die Insel Schütt mit dem gegenüber liegenden Andreij-Sacharow-Platz.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: NWG, SLN

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