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Die Museumsbrücke in Nürnberg

Die Museumsbrücke ist, damals wie heute, eine wichtige Verbindung zwischen Lorenzer und Sebalder Stadthälfte. Keine andere Brücke in Nürnberg hatte in ihrer Geschichte so viele Namen, die sich aber nicht durchsetzten konnten. So wurde der Flussübergang zeitweise mit Barfüßerbrücke, Josephsbrücke, Königsbrücke, Obere Brücke oder Plobenhofbrücke benannt. Ihren heutigen Namen erhielt die Brücke im 19. Jh. durch die Gesellschaft Museum, einer Geselligkeits- und Lesegesellschaft, deren Versammlungshaus 1809 auf dem Areal des ehemaligen Franziskanerklosters (heute Königstraße 1) errichtet wurde.


Die "Barfüßerbrücke", benannt nach dem Franziskanerkloster, wurde1484 als Holzbrücke auf zwei steinernen Bögen von Baumeister Hans Müllner aus Regensburg errichtet. Über 100 Jahre später fiel sie dem Hochwasser von 1590 zum Opfer und wurde 1603 durch ein hölzernes, aber gepflastertes Provisorium ersetzt. Der Steinbau mit seinen kanzelartigen Auskragungen wie wir ihn heute kennen, wurde 1700 fertig gestellt. Allerdings war die Pegnitzbrücke in dieser Zeit wesentlich schmäler.

Die Inschriftentafeln wurden zu Ehren Kaiser Leopolds I. und König Joseph I. angebracht, wodurch auch die Namen "Josephsbrücke" und "Königsbrücke" begründet lagen, die sich aber nicht durchsetzen konnten. Ferner sind Tafeln mit den Wappen des Heiligen Römischen Reichs, der Königreiche Ungarn und Böhmen, der Nürnberger Wappendreipaß sowie die Wappen der ranghöchsten Ratsherren angebracht.

Die Museumsbrücke wurde im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt aber 1954 wesentlich verbreitert, neu errichtet. Auch die Aufbauten wurden restauriert und wieder angebracht.


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Museumsbrücke Nürnberg
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Text: mw
Fotos: mw
Verwendete Literatur: SLN

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