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Nürnberg

Teufelsbrunnen

Die Nürnberger hatten im 19. Jh. eine Vorliebe für Sagen und Mythen der mittelalterlichen Vergangenheit. Wahrscheinlich war dies der Grund für die Errichtung des Teufelsbrunnens. Die kleine Brunnenanlage am Nordturm der Lorenzkirche wurde nach einem Entwurf von Friedrich Wanderer 1888 aufgestellt.


Der Sage nach soll der "Schusserbou" (Schusserjunge, Murmelspieler) ein rechter Hitzkopf gewesen sein, der nach der Schule, auf dem Schulhof am Lorenzer Platz mit seinen Kameraden geschussert, also mit Murmeln gespielt hat. Er hat beschummelt wo es nur ging. Von seinen Freunden darauf angesprochen, stritt er alles ab und beteuerte seine Unschuld: "Wenn´s nicht wahr ist, soll mich der Teufel holen!" Prompt kam der Teufel und nahm den Sünder mit. Beim Flug durch die Luft hat der Schusserbou noch seine Kappe verloren die dann am Blitzableiter des Chordachs der Lorenzkirche hängen blieb. Deswegen hat der dortige Blechknauf, mit seiner eigenwilligen Form, auch den Beinamen "Lausbubenkäpple".

Diese Szenerie bildet das Grundmotiv für den Teufelsbrunnen. Das viereckige, sandsteinerne Brunnenbecken mit Schutzgitter und Schwenkauslauf schmiegt sich zwischen zwei Pfeilern an den Nordturm der Lorenzkirche an. Direkt an der Kirchenmauer ist ein Relief mit Rundsäule und neugotischem Spitztürmchen sowie dem Wappen der Stadt Nürnberg und dem Rost des Heiligen Laurentius angebracht.

Auf dem stilistisch angedeutetem Dach der Rundsäule sitzen links ein geflügelter Drache und rechts der Teufel, der wie in der Sage beschrieben den Schusserjungen packt. Indirekt erinnert der kleine Brunnen auch an das Schulhaus des "Schusserbous" welches im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde (ehemals Lorenzer Platz 3).




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Text: mw
Fotos: mw
Verwendete Literatur: BDF, SLN

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