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Nürnberg

Tritonbrunnen

Triton war ein griechischer Gott des Meeres. Er wird oft als Sohn des Poseidon und der Amphitrite bezeichnet. Von Karl Kerényi (Philologe, 1897-1973) wird er als Kentaur des Meeres bezeichnet, denn sein Oberkörper ist der eines Menschen mit den Vorderbeinen eines Pferdes, sein Unterkörper ähnelt einem Delphin.


Der Tritonbrunnen wurde, durch einen Beschluss des Nürnberger Rats im Jahre 1687, auf dem damaligen "Neuen Bau", dem heutigen Maxplatz, als Springbrunnen erbaut. Nach dem Sieg Kaiser Leopold I. über die Türken bei Mohacz und der darauffolgenden Krönung seines Sohns zum erblichen König Ungarns (17.11.1687), ließ der reichstreue Rat der Stadt den Brunnen an diesem Tag zum erstenmal springen und zusätzlich eine Gedenktafel anbringen. Die Wasserversorgung des Tritonbrunnens übernahm das 1667 geschaffene Pumpwerk der Nägeleinsmühle

Der muschelblasende Triton ähnelt Berninis (ital. Bildhauer) Figur auf der Fontana del Tritone in Rom. Ein 1685 in Nürnberg nachgedruckter Kupferstich lieferte die Vorlage. Leider waren auf dieser Abbildung die Körperpartien nicht deutlich zu erkennen, sodass der Bildhauer die Figur selbständig modulierte und gestaltete. Dagegen völlig unabhängig vom römischen Vorbild ist der Unterbau des Brunnens.

Erbaut wurde der Brunnen von einem Künstler namens "Bildhauer von Künzelsau". Es wird vermutet das es sich aller Wahrscheinlichkeit nach dabei um Johann Jakob Sommer handelt.


Friedrich Mayer schreibt in seinem 1849 erschienen Taschenbuch "Nürnberg und seine Merkwürdigkeiten" über den Tritonbrunnen: "Dieser Brunnen wird von den Nürnbergern Wasserspeier genannt und stammt nach verschiedenen Angaben von dem Bildhauer Bromig nach einer Nachbildung Bernini´s aus dem Jahr 1687. Die steinerne Figur eines Tritons, der den Wasserstrahl aus einer an den Mund gepressten Muschel emporzutreiben scheint, legt sehr schöne Verhältnisse dar."


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Text: mw
Fotos: mw
Verwendete Literatur: SLN

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