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Hans-Sachs-Stube

Die Wirtschaft Hans-Sachs-Stube in der Hans-Sachs-Gasse 17 existiert seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Bevor sie nach Nürnbergs berühmtem Sohn benannt wurde, war das Lokal unter "Mausefalle" bzw. "Zum Goldenen Bär" bekannt.


Zurückverfolgen lässt sich die Existenz einer Weinstube unter dieser Adresse bis ins Jahr 1632. Von 1632-1648 betreibt ein Hans Pair, in der damals als Mehlgäßleien bezeichneten Straße, die Weinschenke II. Klasse "Zum Goldenen Bär" am Spitalkirchhof (am Heilig-Geist-Spital).

Bis zum Jahr 1746 schien sich einiges getan zu haben. Das Lokal trägt jetzt den Namen "Goldener Bär" und wird als Wirtshaus IV. Klasse geführt. Dies bedeutet, dass nicht nur Wein ausgeschenkt werden darf, sondern dem Wirt auch gestattete Speisen auszugeben und Gäste zu beherbergen. Zu dieser Zeit waren sich die Gelehrten nicht sicher ob der Schuhmacher und Poet Hans Sachs wirklich in diesem Gebäude gelebt hatte. 1801 heißt es in den Annalen ganz vorsichtig: "Der Goldene Bär im Mehlgäßlein, vorher Mausefalle, wo Hans Sachs gewohnt haben soll." Johann Peter Nothelfer der die Wirtschaft Mitte des 19. Jh. betrieb versuchte die Garküchen-Gerechtigkeit zwischen 1861 und 1863 auf sein neues Wirtshaus "Hans Sachs" im ehemaligen Vorort Wöhrd zu übertragen. Wahrscheinlich ist ihm dies auch gelungen, aber bereits 1875 wird die Gaststätte in der Schranke 9 nur noch als Schankwirtschaft geführt.

Nachdem das Mehlgäßlein bereits 1809/10 in Hans-Sachs-Gasse umbenannt wurde, erfuhr auch der Goldene Bär die Umbenennung in Hans-Sachs-Stube. Wahrscheinlich geschah dies unter Ernst Daut, der das Lokal von 1920-1945 betrieb und es während dieser Zeit als "Historische Weinwirtschaft Hans-Sachs-Stube im Hans-Sachs-Haus" bekannt machte. In einem Reiseführer von 1911 wird in dem Anwesen eine "Bratwurstküche im Hans-Sachs-Haus" aufgeführt.

Das Haus in dem der Dichterpoet wohnte, wurde mitsamt der Wirtschaft im Zweiten Weltkrieg zerstört. An dem heutigen Gebäude in der Hans-Sachs-Gasse 17 erinnert eine Gedenktafel an das ehemalige Wohnhaus von Nürnbergs berühmtestem Dichter. Der Wirtshausname Hans-Sachs-Stube ist allerdings nicht mehr präsent, einzig das oben erwähnte Restaurant Hans Sachs ist nach wie vor in der Schranke 9 ansässig.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: ANG, NRS

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