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Nürnberg

Rotes Ross (Nürnberg)

Am Weinmarkt 12a, 14 und 16 gab sich einst die Prominenz die Klinke in die Hand. Als "Rothes Ross" war die Häuserzeile weit über Nürnbergs Grenzen hinaus als erste Hoteladresse bekannt. Nach einer Aufstellung von 1570 konnte das Gästehaus 24 Personen und 50 Pferde beherbergen.

Erstmals als "Wirtsbehausung" erwähnt wurde das Ensemble 1541. Im Jahr 1552 wurde es bereits "Rotes Rösslein" genannt. Das aus dem 15. Jh. stammende "Prinkmännische Eckhaus" (12a) wurde erst 1685 durch den Wirt Zacharias Wölker in den Hotelbetrieb mit einbezogen.


Anlässlich seiner 28. Ballonfahrt, die er in Nürnberg vorführte, wohnte im November 1787 der französische Flugpionier Blanchard im Roten Ross. Auch Kaiser Leopold II. und Johann Wolfgang von Goethe waren Gast in diesem Hotel.

Als Hauptquartier nutzten die Franzosen während der Besetzung Nürnbergs (August 1796) das Haus. Die Gesellschaft Harmonie hielt von 1804-14 und 1826-32 ihre Leseabende in dem Gasthof ab. Auf einer Fotografie von vor 1880 ist zu erkennen dass der Hotelname in drei Sprachen an der Fassade angebracht war.

Der neu gebaute Hauptbahnhof vor dem Frauentor brachte die Übernachtungszahlen in der Sebalder Stadthälfte fast auf den Nullpunkt. Auch das Rote Ross verspürte die Konkurrenz der um den Bahnhof entstandenen Beherbergungsbetriebe. Als triste Bierwirtschaft weiter geführt, wurde der Gasthof 1887 geschlossen. Die Gebäude Weinmarkt 14 und 16 wurden 1899 abgerissen. In den Neubau (Nr. 14) von 1901 zog das "Cafe Sebald" ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg war in diesem Gebäude das "Gunzenhausener Bräustübl" beheimatet. Das "Gunzenhausner" war eine fränkische Wirtschaft mit Kegelbahn im Keller, wie es sie heute kaum noch gibt.

Heute ist in dem Anwesen Nr. 14 wieder ein "Cafe Sebald" zu finden, welches nach eigenen Angaben, eine exquisite, ideenreiche und mediterrane Küche anbietet.



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Rotes Ross
Ehemaliges Rotes Ross
Rotes Ross
Eckhaus mit Madonna
Rotes Ross
Inschrift

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Text: mw
Fotos: mw
Verwendete Literatur: SLN

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