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Valznerweiher (Gewässer)

Der am Westrand des Lorenzer Reichwalds gelegene Valznerweiher wurde nach dem aus Prag stammenden Bankier Herdegen Valzner benannt. In diesem Gewässer hat auch der Goldbach seinen Ursprung. Gespeist wird der Weiher durch den einige Kilometer östlich entspringenden Fischbach.


Valzner, der einige Zeit die Gleißhammermühle am heutigen Zeltnerweiher betrieb, erwarb den Weiher für die Wasserzufuhr seines Hammerwerks. Zu dieser Zeit (vor 1437) wurde die Mühlenanlage, wahrscheinlich nach der Frau des Besitzers, als "Valznerin Hammer" bezeichnet.

Der Valznerweiher ging später als Erbzinslehen in den Besitz der Patrizierfamilie Nützel über. Bevor der kleine See 1808/1818 der neu gebildeten Gemeinde Mögeldorf zugeschlagen wurde, gehörte er zum Forstbezirk Zerzabelshof. Die Eingemeindung in Nürnbergs Stadtgebiet erfolgte 1923.

Früher befand sich auf der idyllischen Insel im See ein Vogelherd, also ein Vogelfangplatz. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich der Valznerweiher zu einem beliebten Ausflugsziel. Auch die Schreibweise des Namens änderte häufig, so wurde das Gewässer um 1823 als "Vällzner Weyher" bezeichnet, während 1869 vom "Falznerweiher" die Rede war. Der "Bote von Altdorf", dass damalige Amtsblatt, berichtete in seiner Weihnachtsausgabe von 1869: "Der Gutsbesitzer Johann Friedrich Schwab zu Falznerweiher hat um Verleihung einer Concession zum Betrieb der Wirtschaft ... nachgesucht." Schwab hatte Margarethe Weiß geheiratet, deren verstorbener Mann die Wirtschaft "Auf dem Falznerweiher" betrieb.

Ein weiteres Gesuch zum Betrieb einer Restauration auf der Seeinsel stammt aus dem Jahr 1887. Zu dieser Zeit beantragte Peter Hellinger die "Ausübung einer Bierwirtschaft auf dem Falznerweiher."

Nach wie vor ist der Valznerweiher und das auf der Insel gelegene Restaurant ein beliebtes Ausflugsziel. Gleich nebenan hat der, in den letzten Jahrzehnten arg gebeutelte, "Club" (1. FCN) sein Trainingsgelände. Der Zu- und Abfluss des Gewässers, also Fisch- und Goldbach, waren einst wichtige Lebensadern der Stadt Nürnberg. Ihr mitgeführtes Wasser trieb Mühlen und Hammerwerke an.


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Valznerweiher
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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: ANG, RIF, SLN

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