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Nürnberg

Alhambra-Palast

"Die Weiße Wand", "Schubert-Lichtspiele", " Alhambra-Palast", waren die Namen die einst ein Kino in der Fürther Straße 94 trug. Heute (2012) existiert dort kein Lichtspielhaus mehr, in dem Anwesen ist das Pfarrzentrum St. Anton untergebracht.


"Die Weiße Wand" nannten die Brüder Martin ihr Kino im Saal des Rückgebäudes der Gaststätte "Russicher Hof". Eröffnet wurde das Haus mit 400 Plätzen im Jahr 1918. Gespielt wurde von Sonntag bis Dienstag. Zwei Jahre später war Heinrich Wrede Inhaber, bei täglichen Vorführungen. 1923 übernahm der Gaststättenpächter den Spielbetrieb und taufte das Filmtheater "Schubert-Lichtspiele".

Bereits 1924 pachtete Georg Ziegler den Bau und nannte ihn "Alhambra". Im gleichen Jahr wurde das Kino umgebaut und erhielt eine neue Tonanlage. Wohl in Anlehnung an den einstigen Prachtbau in der Rosenau, erhielt die Filmbühne diesen Namen "Alhambra-Palast". Der Kinoinhaber führte außerdem den "Alhambra-Film-Verleih, G. Ziegler" in dem auch Eigenproduktionen wie "Wo die Alpenrosen blüh´n" vertrieben wurden. Das Gebäude wurde im März 1945 durch Bombentreffer völlig zerstört.

Nach dem Wiederaufbau eröffnete das "Alhambra" am 9. Februar 1950 erneut. Laut "Die Filmwoche" (37/1955) gehörte das Kino 1955 der Glass und Glass OHG, Geschäftsführer waren Harri und Franziska Stelzer (in "Der neue Film", 43/1955, werden die Stelzers als Inhaber genannt). In diesem Jahr (1955) fand eine Neugestaltung des Lichtspielhauses unter Leitung des Architekten Ludwig Amann statt. Amann wurde später auch mit dem Neubau des Admiral-Palastes betraut.

Die Vorführanlage wurde auf CinemaScope umgestellt. Neben einer größeren Bildwand (12,5 m x 4,2 m) wurde eine neue Uniphon-Vierkanal-Stereo-Magnettonanlage mit sechs Bühnenlautsprechern und neun Effektlautsprechern eingebaut. Die technische Planung und den Einbau der Anlage übernahm die UFA-Handelsgesellschaft Nürnberg. Eine lindgrüne Wandbespannung, eine effektvolle Innenbeleuchtung und ein rosenholzfarbener Bühnenvorhang sollten für entsprechende Theateratmosphäre sorgen.

Doch auch dieses Lichtspielhaus musste wahrscheinlich dem aufstrebendem Medium Fernsehen Tribut zollen – am 30. Dezember 1967 wurde der Spielbetrieb eingestellt.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: VKC;
Quelle im Internet
Alhambra-Palast in "Der neue Film" auf Kinowiki

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