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Nürnberg

City-Kino

Das "City-Kino" befand sich einst in der Luitpoldstraße 11. Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Straßenzug eine vornehme Geschäftsadresse mit prachtvollen, gründerzeitlichen Fassaden. Der Nachkriegsneubau des Lichtspielhauses wurde seinerzeit "mit viel Glas und moderner Eleganz" gerühmt.


An Stelle des "City-Kinos" stand vor dem Zweiten Weltkrieg, das durch Kriegseinwirkungen zerstörte "Universum-Kino". Leo Aron der seit 1951 das "Burgtheater" in der Bucher Straße 39 betrieb, beauftragte den Architekten Ludwig Aman mit den Planungen für ein neues Lichtspielhaus in der Innenstadt. Das "City-Kino" mit seinen 480 Sitzplätzen wird nach nur fünf Monaten Bauzeit am 21. Dezember 1955 eröffnet. Als Einweihungsfilm wurde "Frau vom Fluß" gespielt.

Laut "Der neue Film, 4/1956" haben sich "illustre Gäste aus Verleih und Produktion des supermodernen City-Filmtheaters im Herzen Nürnbergs" zur Einweihung eingefunden. Das Kino war mit einer 11 m breiten und 4,30 m hohen Sonora-Leinwand ausgestattet. Für den guten Ton sorgte eine Uniphon-Tonanlage (Vierkanal-Magnetton). Die technischen Einrichtungen stammten vom UFA-Handel Nürnberg.

"Die Decke, des ... Theaters ist in der Diagonalen im Schwung abgesetzt und bezieht in dieser kühnen Linienführung indirektes Licht. Entlang dieser Linienführung verläuft der Farbwechsel von Grün zu Gelb. Die Farbe der 480 Schaumgummi-Polsterstühle und der Wandbespannung verläuft dazu entgegengesetzt. Das Ganze verleiht dem Zuschauerraum in Verbindung mit neuartigen Wandleuchten (Staff & Schwarz) eine äußerst ansprechende, moderne Note." so das "Film-Echo, 4/1956".

Wie bei anderen Kinos zu dieser Zeit, wurde auch im "City" das Interieur dem Zeitgeschmack angepasst. Auch der technische Stand wird, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, aktualisiert. Nachdem bereits 1960 Erneuerungsarbeiten stattfanden, schließt das "City-Kino" 1965 für elf Tage. Fast pünktlich zum zehnjährigen Bestehen wird das Filmtheater am 23. Dezember 1965 wiedereröffnet und konnte den Betrieb bis mindestens Ende der 1970er Jahre aufrechterhalten.

Ob das "City" in den 80er Jahren noch "normal" bespielt wurde, konnte der Autor nicht mit Sicherheit feststellen. Eine Zeit (wahrscheinlich ab 1985/87) lang war in der Luitpoldstraße 11 ein "Blue-Movie-Kino" ansässig. Jedenfalls befindet sich in dem Anwesen seit 1993 das "World of Sex", ein Sexshop mit Videokabinen, vorwiegend für homosexuelle Männer, welches bis heute (2012) besteht.

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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN, VKC;
Quelle im Internet
City-Kino in "Der neue Film" auf Kinowiki

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