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Nürnberger Gwerch (Gwärch)

Das Nürnberger Gwerch ist nicht so bekannt wie die stadteigenen Bratwürste oder Lebkuchen und wird somit eher selten auf den Speisenkarten der ortsansässigen Gastronomen angeboten. Ehrlich gesagt, er ist auch nicht jedermanns Sache, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


Mit "Gwerch" bezeichnet der Volksmund ein unüberschaubares Durcheinander, also die Unordnung schlechthin. Am ehesten könnte man diese Spezialität grob als Wurstsalat bezeichnen. Ähnlich wie beim "Schweizer Wurstsalat" besteht das Nürnberger Gwerch aus unterschiedlichsten Zutaten. Ein einheitliches Rezept gibt es nicht, sodass die Bestandteile ein breites Spektrum erreichen können. Folglich kann auch niemand sagen wie das Gwerch eigentlich schmecken muss.

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Fakt ist: Die Grundlage für das Nürnberger Gwerch ist der Ochsenmaulsalat. Auch wenn Rezepte kursieren bei denen Stadt- oder Blutwurst als Hauptbestandteile genannt werden, ohne Ochsenmaulsalat ist es kein Nürnberger Gwerch. Manche schwören bei den weiteren Zutaten auf Käse, Tomaten, Gurke oder Ei. Andere bevorzugen eher weiße und rote Nürnberger Stadtwurst, bzw. weißen und roten Pressack, wieder andere sogar alle Vier. Angemacht wird das Durcheinander mit Essig und Öl, gewürzt wird je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer. Gegessen wird das Gericht kalt.

Der Vorteil des Nürnberger Gwerchs liegt in der Tatsache, dass man bei der Zubereitung (fast) nichts falsch machen kann. Doch wie so oft gilt auch hier: Weniger ist manchmal mehr. Wenn man sich auf den Ochsenmaulsalat, etwas rote Stadtwurst, weißen Pressack und die Gewürze beschränkt, übertreibt man sicher nicht. Das Gericht sollte an einem kühlen Ort mindestens drei Stunden gut durchziehen können.



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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN

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