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Nürnberg

Feuerordnung in Nürnberg aus dem Jahr 1449

Neben den Hochwassern war auch das Feuer eine gefürchtete Naturgewalt in der eng bebauten Reichsstadt Nürnberg. Deshalb gab der Rat der Stadt ein sogenanntes "Feuerbüchel" heraus, in dem Verhaltensweisen und Aufgabenteilung festgelegt waren. Praktisch ein Handbuch für den Fall der Fälle. Hier ein Auszug aus dem Jahr 1449.


Der Nachtwächter
Zum ersten ob des nachts ein feuer ausskome, so sollen die scharwächter daz den Hauptleuten ohn alles vertziehen zu wissen tun.

Der Büttel (Ordnungshüter)
Es sullen sich auch alle püttel, wenn feuer aufgeet und sobald sie des gewar werden, von stund sich under das volck mischen, die leut gütlich anschreyen und dabei ir emsig aufsehen haben, ob die leut ihr habe austrügen oder auswürfen, daz das nyemant dieplich verdrucke.

Die Handwerker
Und wenn feuer aufgeet, so sullen von stund an darzu komen die knecht in der waag, und die sechtzehn zymerleut und acht meurer, jeder mit seine zeug, auch alle bader, jeder mit seinem gesynde und seine kubeln.

Das Löschwasser
Und wer das erst fuder wassers zu dem feuer bringt, dem sol man ein pfundt haller geben. Und wer das ander fuder bringt der sol haben 60 pfenig.

Der Fischbach
So sullen die, die über den vischpach gesetzt sein, bestellen, daz der vischpach abgeslagen und an die ennde, da das feuer ist gelayt (geleitet) wirt.

Die Ratsherren
Und so bald die Burgermeister mer denn ein feuer gewahr werden, so söllen sich bede Burgermeister, und auch alle die, die des rats sind und zu anderen nich geordent werden, von stund an auff das Rathaus fügen. Es soll der Hausknecht geflyssen sein zu bestellen kertzen und fackeln, liecht und latern.

Die Schützen
So sullen die geschworn armprust und püchsenschützen bestellt, benennt und in drey Hauffen geteilt werden.

Das Kornhaus
Niclas Köler sol das kornkaus bey der nunnengassen hinder sant Laurentzen in acht haben. Linhart Stromer in die Neuen mül in sant Laurentzen pfarr.



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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: NHL, SLN

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