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Albrecht-Dürer-Platz

In reichsstädtischer Zeit waren Plätze viel großräumiger benannt, jeweils nach den Märkten die dort stattfanden. Neben den in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Weinmarkt, bezeichnete man den heutigen Albrecht-Dürer-Platz als Milchmarkt(viertel). Dort wurden hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte, insbesondere Milch, gehandelt. Seit 1258 ist die Bezeichnung "forum lactis" belegt.


Ein Teil des Areals das den heutigen Albercht-Dürer-Platz bildet, war Teil des weitläufigen Milchmarktviertels, und wurde als "Unterer Milchmarkt" bezeichnet. Das Pendant, der "Obere Milchmarkt", lag etwas oberhalb im Bereich der heutigen Bergstraße. Bevor der Platz zu Ehren Nürnbergs großen Sohn umbenannt wurde, war seit dem 15. Jh. auch gelegentlich die Bezeichnung "Alter Milchmarkt" geläufig. Dies lässt darauf schließen, dass der Markt wahrscheinlich verlegt worden ist. Trotzdem hielt sich die Milchmarkt-Bezeichnung bis zum Ende der reichsstädtischen Zeit.

Seine heutige Benennung erhielt der Platz 1828, anlässlich der Grundsteinlegung für das Albrecht-Dürer-Denkmal, am 300. Todestag des Künstlers (07.04.1828). Das damalige Königshaus wirds mit Wohlwollen hingenommen haben.

König Ludwig I. von Bayern, der Platz und Denkmal am 30./31.07.1828 besichtigte, schrieb 1842 über Albrecht Dürer: "(...) Kein Ober-Teutscher hat solch lebendige Färbung, kein Teutscher solche richtige Zeichnung ... (...) Nach seinem Tode wurde kein ausgezeichneter altteuscher Maler mehr geboren. Die Reformation ging auf, die bildende Kunst ging unter."

Der Albrecht-Dürer-Platz grenzt in südöstlicher Richtung unmittelbar an den Sebalder Platz, mit Schürstabhaus, Sebalduskirche und dem Sebalder Pfarrhof mit seinem Chörlein. Geht man bergauf, links am Dürerdenkmal vorbei, gelangt man an den Platz Am Tiergärtnertor, an dessen Westseite sich das Albrecht-Dürer-Haus befindet.



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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: NZS, SLN

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