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Die Karlstraße

Die Karlstraße in der Sebalder Altstadt verbindet den Trödelmarkt mit dem Weinmarkt. Ausgehend von der Unteren Karlsbrücke lag an ihr einst als erstes Gebäude der Bayerische Hof, eine renommierte Herberge die über die Grenzen Nürnbergs bekannt war.


In reichsstädtischer Zeit, vor Einführung der Straßennamen 1809/10, war der Straßenzug unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Nach einem Gemälde an der Fassade des Hauses S 89 (heute Karlstraße 16) trug die Gasse den Namen "Bei den Riesen". Auch Benennungen wie "Zum Gemsental" oder "Bei der roten Wanne" waren geläufig. Als weiterer Begriff kursierte auch "Beim Bitterholz", bezeichnet nach dem Hotel "Zum Bitterholz", welches um 1500 erstmals urkundlich erwähnt wird – wahrscheinlich wegen seines Betreibers namens "Bitrold" oder "Bitterhold" wie er in Urkunden von 1500, 1519 und 1576 genannt wird. Aus dieser Herberge entwickelte sich später der berühmte "Bayerischer Hof". Ein weiteres Lokal befand sich in der Karlstraße 14. Das beliebte "Leistlein" existierte nach 1945 noch einige Jahre, nachdem man die Kriegsbeschädigungen behoben hatte. Letztendlich musste die beliebte Wirtschaft einem Parkhaus weichen.

Die Bezeichnung Karlstraße erhielt sie 1809/10 zu Ehren Kaiser Karls VI. Im Spätmittelalter lag eine der 13 Badestuben, das Zachariasbad, auf dem Areal der heutigen Hausnummer 9. Bis zum Abriss begrenzte die Karlstraße der Gebäudekomplex des "alten" Augustinerhofs im Westen. Heute ist der Straßenzug vor allem wegen dem Spielzeugmuseum bekannt, welches unter der Adresse Karlstraße 13 zu finden ist.
und-Draußen Veranstaltung, die nicht nur von Einheimischen gern besucht wird.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN

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