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Karolinenstraße

Die Karolinenstraße in der Lorenzer Altstadt ist heute eine moderne Einkaufsstraße inmitten der Nürnberger Fußgängerzone. Sie führt von der Königstraße bis zum Hefnersplatz und trug früher den Namen "Am Fischbach". Ende des 19. Jh. war die Karolinenstraße Welthandelszentrum für Hopfen.


Schon im 19. Jahrhundert waren hier repräsentative Hotel- und Geschäftshäuser angesiedelt. Bereits in reichsstädtischer Zeit existierte dort ab 1632 eine bekannte Weinschenke unter dem Namen "Goldenes Rad", die bis 1811 immer wieder erwähnt wird. Diese Weinwirtschaft (Am Fischbach, heute Karolinenstraße 43) musste 1875 dem ersten, großen Hotelneubau Nürnbergs weichen. Nach Plänen von Theodor Eyrich und Emil Hecht entstand hier eine Luxusherberge mit 150 Zimmern unter dem Namen "Zum Strauß", die 1905 zum imposantesten Kaufhaus der Stadt umgebaut wurde. Ganz weltstädtisch, nannte man den Konsumtempel mit Prunkfassade im Nürnberger Stil "Grand Bazar zum Strauß". Auf einer Fotografie von Ferdinand Schmidt (um 1870) ist zu erkennen, dass das ehemalige Hotel auf internationales Publikum ausgelegt war. Die Fassade trug die Aufschrift "Hôtel de l´autruche, Gasthof zum Strauss, Ostrich, Hotel". Auch Nürnbergs erstes Kino, das "Noris Theater" wurde 1906 in der Karolinenstraße (Hausnr. 53) eröffnet, gefolgt vom "Atlantik-Palast" 1951.

Die frühere Bezeichnung "Am Fischbach" leitete sich aus der Tatsache ab, dass der Fluss gleichen Namens, einst wichtige Lebensader der Stadt, offen durch diese Straße floss. Und man mag es kaum glauben, er fließt dort heute noch. Man sieht ihn nur nicht mehr. Ab 1871 wurde der Fischbach unter die Erde verbannt und mit der städtischen Kanalisation verbunden.

Den heutigen Namen bekam die Karolinenstraße zu Ehren Karolines, der Gemahlin Königs Maximilian I. Joseph (1806-25). Nach ihr benannt wurde sie 1809/10.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN

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