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Sebalder Platz

Der heutige Sebalder Platz, nördlich der Sebalduskirche gelegen, ist alljährlich Spielstätte des Nürnberger Bardentreffens. In früheren Jahrhunderten ging es auf diesem Platz eher melancholisch zu – bis 1520 war das Areal Teil des Sebalder Friedhofs, welcher als Sebalder Kirchhof bezeichnet wurde.


An dieser Stelle befand sich einst auch eines der berühmtesten Lokale Nürnbergs: Das Bratwurstglöcklein, dessen Entstehung in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vermutet wird. Angelehnt an die Nordfassade der 1313 entstandenen Moritzkappelle, erlangte die Bratwurstküche im 19. Jahrhundert ihren legendären Ruf.

Bevor der Platz 1809/10 offiziell als Teil des Rathausplatzes benannt wurde, bezeichnet man ihn vor dieser Zeit als "Hinter St. Sebald". Nach dem Zweiten Weltkrieg vergrößerte sich die Platzfläche, da die zerstörte Moritzkapelle samt Bratwurstglöcklein nicht wieder aufgebaut wurde. Seine heutige Bezeichnung erhielt der Platz 1977, nach dem Nürnberger Stadt- bzw. Schutzpatron der Sebalduskirche, dem Hl. Sebaldus.

Begrenzt wird der Sebalder Platz im Westen durch den Pfarrhof mit seinem berühmten Chörlein. An seiner Nord- und Südseite befindet sich das Schürstabhaus bzw. die mächtige Kirche zu St. Sebald. Fast nahtlos geht dies Örtlichkeit im Nordwesten in den Albrecht Dürer-Platz über. Eine der sechs noch bestehenden Apotheken zum Ende der reichsstädtischer Zeit, die Kugel-Apotheke, befindet sich im Anwesen das den Ort an der Ostseite begrenzt.

Mitte der 1990er Jahre wurde mit der Um-/Neugestaltung des Sebalder Platzes begonnen, die zwischenzeitlich abgeschlossen ist. Neben dem bereits erwähnten Bardentreffen dient die Platzfläche auch anderen "Events", wie es heute neudenglisch heißt, als Veranstaltungsort. An Moritzkapelle und Bratwurstglöcklein erinnert noch eine Gedenktafel, die im nordwestlichen Teil in das Pflaster eingelassen ist.

Apropos "Glöcklein". Der Gehweg an der Nordseite (vor Schürstabhaus und Goldenem Posthorn) gehört bezeichnungsmäßig nicht zum Sebalder Platz – es ist die Glöckleinsgasse, die seit 1870 so benannt ist.



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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN

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