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Zeppelinfeld

Der Platz auf dem die Zeppelintribüne steht, wurde einst als Zeppelinwiese bezeichnet, nachdem dort am 28. August 1909 das Luftschiff "Zeppelin III" gelandet war. Das Zeppelinfeld ist ein Teil des geplanten Reichparteitagsgelände der Nationalsozialisten.


Konzipiert und entworfen hatte die Anlage "Reichsbaumeister" Albert Speer, als Teil eines riesigen NS-Parteitagsgeländes. Zeppelinfeld, Zeppelintribüne, Luitpoldarena, Kongresshalle, Deutsches Stadion und Große Straße sollten damals den Schauplatz der Nazi-Inszenierungen bilden, und das romantische Stadtbild Nürnbergs, als "deutscheste aller deutschen Städte", musste als Kulisse herhalten. Das gigantische Projekt, auf einer Gesamtfläche von 11 Quadratkilometern, wurde aber nie fertiggestellt, vollendet wurden nur die Luitpoldarena, das Zeppelinfeld und ein großer Teil der Aufmarschstraße.

Das Zeppelinfeld, mit einer Größe von 298x312 Metern, soll Platz für 250.000 Akteure und 70.000 Zuschauer geboten haben. Gegenüber der Zeppelintribüne befinden sich die, noch heute erhaltenen, 6,5 Meter hohen Zuschauerwälle, die durch Türme gegliedert sind. Wegen der Kriegsereignisse wurden die Bauarbeiten auf dem gesamten Gelände im September 1939 eingestellt. Nach Kriegsende hielt die US-Armee am 24. April 1945 ihre Siegesparade auf dem Zeppelinfeld ab. Am gleichen Tag sprengten sie auch das überdimensionale Hakenkreuz auf der Zeppelintribüne, welches das Bauwerk direkt über der "Führerkanzel" überragte. Danach wurde das Areal in "Soldiers-Field" umbenannt und von den Besatzern zum Sportplatz umfunktioniert.

Erste deutsche, zivile Veranstaltungen waren 1946 und 1947 die 1. Mai-Feiern der Gewerkschaften. Noch bevor dort 1947 das Norisring-Rennen (ab 1967 "200 Meilen von Nürnberg", heute Noris-Speedweekend) stattfand, veranstalteten die Nazis 1938 Motorradrennen auf dem Rundkurs um die Zeppelintribüne. In unserer Zeit wird das Areal auch gerne von Skatern genutzt.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN, SSG, Nürnberger Nachrichten v. 23.07.2009: "Rätseln über die Zukunft der bröckelnden NS-Altlasten" von Hartmut Voigt

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