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Nürnberger Schraubenfabrik und Elektrowerk (N.S.F)

Die 1889 im Wespennest gegründete Werkstatt Göbel & Schoter war die erste Schraubenfabrik Bayerns. Nach dem Ausscheiden von Johann Schoter führte Carl Göbel die Firma unter dem Namen "Nürnberger Metallschraubenfabrik und Facondreherei Carl Göbel" fort. Bereits 1890 verlegte der Alleininhaber den Betrieb in das elterliche Anwesen Imhoffstraße 1.


Nachdem er 1897 mit den Gebrüdern Saemann eine GmbH gründete, verließ Göbel 1899 das Unternehmen mit 52 Beschäftigten. Der inzwischen stark expandierte Betrieb erwarb 1908 ein Haus in der Mendelstraße 9. Doch die neuen Geschäftsräume erwiesen sich bald als zu klein, sodass 1909/10 das Fabrikhochhaus Mendelstraße 11 errichtet wurde. Zwei Jahre später erwarb man noch das Anwesen mit der Hausnummer 7. Die Geschäfte schienen zu florieren – die Belegschaft war 1911 auf 387 Mitarbeiter angewachsen, im gleichen Jahr wurde die GmbH in eine oHG umgewandelt.

Trotz der Ereignisse während des Ersten Weltkriegs, konnte das Unternehmen nochmals erweitert werden. Als 1920 eine Zweigniederlassung in Berlin eröffnet wurde, begann man 1923 mit der Entwicklung und Herstellung von Radiozubehörteilen. Dieser zukunftsträchtige Geschäftszweig wurde 1927 in die Obere Kanalstraße ausgelagert.

Nachdem man 1932 in Croydon/GB die British NSF gegründet hatte, umfasste die Belegschaft 1934 2.200 Arbeiter und Angestellte. Die Firma expandierte weiter. Eine Umstellung auf Rüstungsbetrieb kündigte sich bereits in dieser Zeit an, als die Schraubenfabrik Rüstungsaufträge ausführte und das Elektrowerk Bauteile für Volksempfänger und militärische Nachrichtentechnik herstellte. Der jüdische Besitzer wurde von den Nazis gezwungen die Fabrik zu veräußern. Deshalb wurde der Betrieb 1938 an die neu gegründete Gesellschaft Nürnberger Schraubenfabrik GmbH verkauft und 1939 komplett auf Rüstungsaufträge umgestellt. Bis zu dieser Zeit hatte sich der Umsatz verdreifacht. Die Namensänderung in "Nürnberger Schraubenfabrik und Elektrowerk" erfolgte 1940.

Nach der Fusion des Elektrozweigs mit der AEG (1942) erreichte die Belegschaftszahl 1944 den Höchststand von 3.532. Der Bombenhagel vom 21.2.1945 stoppte jäh den stetigen Aufwärtstrend des Unternehmens – das Elektrowerk wurde zu 80% zerstört. Nach dem Wiederbeginn 1946 konnte die Beschäftigtenzahl bis Ende 1949 abermals auf 1.346 gesteigert werden. Schon 1951 wurde ein Zweigbetrieb in Zeil am Main gegründet, und 1956 konnte ein Neubau in der Paumgartnerstraße errichtet werden. Nachdem die Belegschaft bis 1958 auf 3.800 angewachsen war, wurde die Nürnberger Schraubenfabrik 1960 vom Gutehoffnungshütte-Konzern übernommen. Nach dessen Fusion mit der Gutehoffnungshütte Schwerte GmbH, verlagerte man die Produktion 1967 nach Schwerte an der Ruhr.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: SLN

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