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Wicklein Lebkuchen – Nürnberger Lebkuchen- und Zuckerwarenfabrik

Die Geschichte der Nürnberger Lebkuchen- und Zuckerwarenfabrik Gottfried Wicklein lässt sich zurückverfolgen bis ins Jahr 1614 – zu Joachim Jäckel der in Auerbach als Lebküchnermeister tätig war. Dessen Sohn, Hans Jäckel, arbeitet seit 1634 als Lebküchner in Nürnberg und heiratete im September selben Jahres Barbara Nußberger, die Witwe des Lebkuchenfabrikanten Christian Mair (in anderen Quellen auch Meir).


Durch diese Eheschließung übernimmt Jäckel den seit 1611 bestehenden Betrieb der Mairs. Die Jäckels führen die Firma über mehrere Generationen weiter.

Hans Ludwig Jäckel (gest. 1689)
Balthasar Jäckel (gest. 1718)
Johann Wilhelm Jäckel (gest. 1744)
Sein gleichnamiger Sohn in Burghaslach (gest. 1795)
Johann Jäckel, in Burghaslach (1765-1821)
Martin Jäckel, in Burghaslach (1805-1854)
Heinrich Jäckel, wieder in Nürnberg (1855-1915)

Die Tochter des Letztgenannten, Gunda Jäckel (1889-1953), war mit Lebkuchenfabrikant Gottfried Wicklein verheiratet und führte die Firma von Heinrich Jäckel fort. Aus dieser Ehe ging der Sohn Karl Wicklein hervor der den Betrieb als Nachfolger mit Christa Walter (geb. Wicklein) leitete. Die Familien Wicklein und Walter bauten die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fabrikanlagen in der Bucher Straße wieder auf und konnten trotz des in der Nähe gelegenen Konkurrenten Schöller (Lebkuchen-Produktion ab 1957) weiter bestehen. Nach dem Tod Karls war Christa Walter alleinige Firmenchefin. Deren Sohn, Ernst-August Walter, führte das Unternehmen von 1972-1988, gemeinsam mit seiner Schwester Christa Eder (geb. Walter) die seit 1979 in der Lebkuchenfabrik tätig war. Die Lebkuchen- und Zuckerwarenfabrik Gottfried Wicklein wurde 1988 vom Mitbewerber E. Otto Schmidt übernommen.

Wicklein-Lebkuchen werden noch heute unter dem traditionsreichen Markennamen verkauft. Allerdings sind die Produkte nach den alten Wicklein-Rezepten in unserer Zeit auch in Supermärkten und Einzelhandelsketten erhältlich – ganz im Gegensatz zu den Eigenprodukten der Firma Schmidt, die ihre Süßwaren vorwiegend auf dem Versandweg vertreibt.

Viele Nürnberger Traditionsfirmen aus der Lebkuchen- und Spielwarenindustrie, wurden in jüngerer Vergangenheit von den "Großen" geschluckt oder existieren überhaupt nicht mehr. Wie dem auch sei, nach wie vor dürfen Produkte mit der Bezeichnung "Nürnberger Lebkucken" ausschließlich im Nürnberger Stadtgebiet hergestellt werden. Bei Wicklein heißt es auch heute noch: "Spitzenqualität aus Tradition".


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: NAF, SLN

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