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Zipp-Werke

Die Zipp-Werke in Nürnberg-Höfen waren Deutschlands erste Reißverschlussfabrik. Gegründet wurde das Unternehmen 1925 als "Deutsche Amacvergaser Apparatebau GmbH". Anfangs wurden in der Höfener Straße 69, wie der Name nicht vermuten lässt, neben Vergaser für Motorräder auch Reißverschlüsse hergestellt.


Die Umbenennung in Zipp-Werke GmbH erfolgte 1930, nachdem man sich ausschließlich auf die Produktion von Reißverschlüssen konzentrierte. Der Reißverschluss war in dieser Zeit noch nicht so etabliert und fand anfangs nur in der Lederverarbeitung Verwendung (z. B. Tabaksbeutel). Erst nach und nach hielt das Produkt Einzug in die Bekleidungs- und Schuhindustrie. In der Anfangszeit produzierten zehn Mitarbeiter an eigenen Maschinen den Zipp-Reißverschluss. 1934 führte die Firma, als erste in Deutschland, den nicht-metallischen Reißverschluss ein.

Der Zweite Weltkrieg bremste die Entwicklung des Unternehmens. Erst nach der Währungsreform konnte die Produktion wieder bis zur Vollbeschäftigung aufgenommen werden. Der Reißverschluss hatte sich mittlerweile zum Gebrauchsartikel gemausert, sodass der Artikel in den Nachkriegsjahren in unterschiedlichsten Ausführungen angeboten wurde. 1950 wurde der "Farb-Zipp", ein farbiger Metallreißverschluss eingeführt, gefolgt vom ganzfarbigen Kunststoffreißverschluss 1960. Beliefert wurden alle weiterverarbeitenden Industrien sowie der Handel. Die Firma lief so gut, dass man 1956 eine neue Fabrikhalle samt Verwaltungsgebäude errichten konnte.

Die Zipp-Werke erloschen am 26. Januar 1984, nachdem man Anfang der 1980er Jahre an den neuen Standort in der Rollnerstraße gezogen war. Der Essener Reißverschlusshersteller Opti-Werk übernahm das Gesellschaftskapital und führte den Betrieb als Zweigniederlassung bis 1997 fort.


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Text: mw
Fotos:
Verwendete Literatur: DWN, SLN

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